Familienrecht

Hilfen für Kindesunterhalt durch das Jugendamt

Wer sich keinen Rechtsanwalt leisten möchte, kann sich beim örtlichen Jugendamt Hilfe holen. Grob gesagt, kann die Hilfe für das Durchfüttern der Kinder auf drei verschiedene Arten eingeholt werden und sie ist immer kostenfrei: die unterhaltsrechtliche Beratung die Beistandschaft und der Unterhaltsvorschuss …

Angehörigen-Entlastungsgesetz - gut gegen Elternunterhalt

Bislang war es so, dass die Kinder, deren Eltern sich z. B. in einem Pflegeheim befanden und deren Rente nicht für sämtliche Kosten ausreichte, diese "Finanzierungslücke" aus eigener Tasche zahlen mussten, soweit sie dazu in der Lage waren. Das nennt man Elternunterhalt. Wie kommt dieser zustande …

Der Unterschied zwischen Unterhaltsvorschuss und Kindesunterhalt

Mit Entsetzen muss ich immer wieder lesen, dass Mandanten von mir beim Jugendamt waren und folgendes berichten: "Weiterhin habe ich die Beistandschaft vom Jugendamt mit der Beitreibung des Unterhalts zugezogen. Ich gehe davon aus, dass ich demnächst den Unterhaltsvorschuß gezahlt bekomme. " Leider sind die beiden Sachen, die hier beschreiben werden, zwei völlig verschiedene …

Der Ablauf eines Sorgerechts - und Umgangsverfahrens vor dem Familiengericht

Für Menschen, die noch nie an einer Gerichtsverhandlung teilgenommen haben, ist es besonders schwierig, die Nacht davor ruhig zu schlafen. Um Ihnen also ein paar Unsicherheiten zu nehmen, möchte ich Ihnen aus meiner Sicht den Ablauf eines Sorgerechts- und/oder Umgangsverfahrens vor Gericht schildern …

Der Vorname – Fluch und Segen

von Rechtsreferendarin Julia Harms Julius, Ferdinand, Chantal, Jaqueline, Finn-Lennard. Wer ein Kind bekommt, steht vor einer der folgenschwersten Entscheidungen, die er für sein Kind treffen kann: Der Namensgebung. Vielen Eltern ist nicht klar, dass der Vorname einen Einfluss darauf hat, welche Wahrnehmung die Gesellschaft von der Person hat und welche Charakteristika der Personen jedenfalls unbewusst dem Namen zugeschrieben werden …

Bundesverfassungsgericht erlaubt auch unverheirateten Paaren die Adoption von Stiefkindern

von Rechtsreferendarin Lies Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat nunmehr entschieden, dass auch unverheirateten Paaren die Adoption von Stiefkindern möglich ist (1 BvR 673/17). Die bisherige Regelung, wonach unverheiratete Paare von der Stiefkindadoption generell ausgeschlossen sind, sei verfassungswidrig …

Der Rentennachteil von nach DDR-Gesetzen geschiedenen Frauen

verfasst von Frau Rechtsreferendarin Lies Nunmehr besteht für etwa 300. 000 Frauen die Hoffnung, eine Entschädigung für das Unrecht zu erhalten, was Ihnen widerfahren ist. Die Ungerechtigkeit in der Rentenberechnung ist dadurch entstanden, dass der Gesetzgeber nach einer Übergangszeit mit einem Rentenüberleitungsgesetz und mit der Anwendung des Sozialgesetzbuches VI (Westrentenrecht) seit dem 01 …

Gesetz zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch

verfasst von Rechtsreferendarin Lies Der Bundestag hat mit Gesetz vom 22. 03. 2019 neue gesetzliche Regelungen bezüglich der Strafnorm des § 219a StGB – Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft – getroffen. Eine Ergänzung war dringend geboten, da die bisherige Regelung der Strafnorm sehr weit gefasst war und somit eine extreme Unsicherheit bei Ärzten herrschte, inwieweit über Schwangerschaftsabbrüche informiert werden darf …

Neue Voraussetzungen für eine Erwachsenenadoption

Wenn Sie einen Antrag auf Adoption eines Erwachsenen stellen, dann führt Sie Ihr erster Gang zum Notar. Bei dem Notar beantragen Sie die Adoption. Zu diesem Antrag müssen Sie von allen Beteiligten die Geburts- und Heiraturkunde mitbringen. Zusätzlich muss jeder Beteilgte vorher - seine Adoptionsbehörde informieren - Gesundheit- und Führungszeugnis einholen - Nachweis der Staatsangehörigkeit bringen …

Unterhaltsvorschuss ab 01. Juli 2019

Zum 1. Juli 2019 erhöht sich das Kindergeld auf 204,00 Euro für ein erstes Kind. Dadurch ändert sich - sinkt sogar immer um 10,00 Euro - der Unterhaltsvorschuss auf folgende Beträge: für Kinder bis 6 Jahre = 150,00 € in der ersten Altersstufe 354,00 Euro ab dem 1. Januar 2019 abzüglich 204,00 Euro Kindergeld; für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren = 202,00 € in der zweiten Altersstufe 406,00 Euro ab dem 1 …

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