Erbrecht

Wie wird die Auskunft beim Pflichtteil erteilt - ein kostenloses Muster

Passend zu meinem letzten Artikel - Wie fordere ich meinen Pflichtteil ein. erkläre ich Ihnen in diesem Artikel, wie die Auskunft für den Pflichtteilsberechtigten erteilt wird und erstelle Ihnen ein kostenloses Muster, was sich an den von mir erteilten Auskünften orientiert. Die rechtliche Grundlage für die Auskunftspflicht des Erben ist § 2314 BGB, in welchem steht: (1) Ist der Pflichtteilsberechtigte nicht Erbe, so hat ihm der Erbe auf Verlangen über den Bestand des Nachlasses Auskunft zu erteilen …

Ich weiß nicht wen ich als Erben einsetzen soll?

Manchmal ist es tatsächlich so, dass alle anderen schon verstorben sind, man selber kinderlos ist und mit der lieben Verwandtschaft so gar nichts los ist. Wohin also mit dem Erbe. Die Kriegswitwen der früheren Tage haben immer die Kirche eingesetzt. Dazu gibt es jetzt Alternativen. Ich habe auf einem Streifzug durch das Internet diese nette Anregung entdeckt: "Testament für die Zukunft: "Was bleibt, wenn wir gehen …

Wie fordere ich meinen Pflichtteil ein? Kostenloses Muster

Häufig liest man Fragen wie: Wie fordere ich meinen Pflichtteil ein. Oder wie fordere ich schriftlich zu meinen Pflichtteil auf, wie mache ich meinen Pflichtteil geltend. Dazu muss man eines wissen: Am Anfang steht die Auskunft. Beim Geltendmachen des Pflichtteil müssen Sie drei Sachen beachten: 1 …

Das Erbe ausschlagen - aber wie und wann ?

Nehmen wir einen Beispielsfall: Der Vater einer Mandantin ist am Karfreitag (25. 03. 2016) verstorben. Der Vater war mittellos und lebte im Pflegeheim. Nun möchte die Mandantin das Erbe ausschlagen. Bis wann und wo muss sie das gemacht haben. Bis wann kann das Erbe ausgeschlagen werden. Die Ausschlagungsfrist richtet sich nach § 1944 BGB …

Im Stadthaus in Halle (Saale) am 16.04.2016 "Symposium LebensEnde*leben*"

Am Samstag, 16. 04. 2016 findet im Stadthaus in Halle (Saale) ab 09:00 Uhr das Symposium LebensEnde*leben* statt. Es ist das erste öffentliche Symposium "LebensEnde*leben" zu den Themen Sterben und Tod in Halle. Es finden Vorträge und Rundgespräche mit vielen Ausstellern statt. Organisatoren sind: Jan Edler, Berit Ichite und Claudia Klinkert …

Wie lösche ich eine Reichsmarkhypothek aus dem Grundbuch?

Ich bin gerade mit der Löschung einer aus dem Jahr 1939 stammenden Reichsmarkhypothek in Höhe von 1. 000,00 Reichsmark zu Gunsten einer wohl schon verstorbenen älteren Dame betraut. Die Frage ist nun, wie bekommt man eine Löschung dieser Uralt-Hypothek hin. Dazu erst ein paar Worte über das Grundbuch …

Was bedeutet ein relatives Verfügungsverbot im Grundbuch?

Grundbücher sind grob gesagt in vier Teile aufgeteilt: Bestandsverzeichnis - welche Flurstücke unter diesem Grundbuchblatt geführt werden Abteilung I - wer der Eigentümer ist Abteilung II - Belastungen wie Wegerechte, Verfügungsverbote Abteilung III - Grundschulden, also was Banken als Sicherung ins Grundbuch eintragen In so manchem Grundbuch ist in Abteilung II ein Verfügungsverbot zugunsten der Bundesstraßenverwaltung nach § 52 Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) eingetragen worden …

Die Kosten für die Hinterlegung beim Amtsgericht und Registrierung im Zentralen Testamentsregister

Oft werde ich gefragt - wir die Eheleute XY haben ein handschriftliches gemeinschaftliches Testament gefertigt - und nun. Antrag auf Hinterlegung des Testamentes Mein Rat ist an dieser Stelle: Hinterlegen Sie dieses Testament, da wird es meistens gefunden. Dazu bietet sich die Hinterlegung beim örtlich zuständigen Amtsgericht an …

Verjährung von Erbansprüchen

Der Jahreswechsel ist vorbei und da könnte sich die Frage stellen, ob zum 31. 12. 2015 auch Erbansprüche verjährt sein könnten. Die Antwort lautet ja. Seit dem 1. 1. 2010 gilt die Rechtslage, dass auch erbrechtliche Ansprüche in der Regelverjährungsfrist von drei Jahren verjähren. Hier gilt § 195 BGB: § 195 Regelmäßige Verjährungsfrist Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre …

Unleserliches Testament ist ungültig

Dies hat das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht mit Beschluss vom 16. Juli 2015 zu dem Aktenzeichen 3 Wx 19/15 feststellen müssen: "Kann der Inhalt des vom Erblasser Erklärten seinem Wortlaut nach nicht vollständig aus der handschriftlichen Urkunde entnommen werden, weil diese auch mit sachverständiger Hilfe nicht vollständig lesbar ist, liegt keine formwirksam verlautbarte letztwillige Verfügung vor …

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