Erbrecht

Das Erbe ausschlagen - aber wie und wann ?

Nehmen wir einen Beispielsfall: Der Vater einer Mandantin ist am Karfreitag (25. 03. 2016) verstorben. Der Vater war mittellos und lebte im Pflegeheim. Nun möchte die Mandantin das Erbe ausschlagen. Bis wann und wo muss sie das gemacht haben. Bis wann kann das Erbe ausgeschlagen werden. Die Ausschlagungsfrist richtet sich nach § 1944 BGB …

Im Stadthaus in Halle (Saale) am 16.04.2016 "Symposium LebensEnde*leben*"

Am Samstag, 16. 04. 2016 findet im Stadthaus in Halle (Saale) ab 09:00 Uhr das Symposium LebensEnde*leben* statt. Es ist das erste öffentliche Symposium "LebensEnde*leben" zu den Themen Sterben und Tod in Halle. Es finden Vorträge und Rundgespräche mit vielen Ausstellern statt. Organisatoren sind: Jan Edler, Berit Ichite und Claudia Klinkert …

Wie lösche ich eine Reichsmarkhypothek aus dem Grundbuch?

Ich bin gerade mit der Löschung einer aus dem Jahr 1939 stammenden Reichsmarkhypothek in Höhe von 1. 000,00 Reichsmark zu Gunsten einer wohl schon verstorbenen älteren Dame betraut. Die Frage ist nun, wie bekommt man eine Löschung dieser Uralt-Hypothek hin. Dazu erst ein paar Worte über das Grundbuch …

Was bedeutet ein relatives Verfügungsverbot im Grundbuch?

Grundbücher sind grob gesagt in vier Teile aufgeteilt: Bestandsverzeichnis - welche Flurstücke unter diesem Grundbuchblatt geführt werden Abteilung I - wer der Eigentümer ist Abteilung II - Belastungen wie Wegerechte, Verfügungsverbote Abteilung III - Grundschulden, also was Banken als Sicherung ins Grundbuch eintragen In so manchem Grundbuch ist in Abteilung II ein Verfügungsverbot zugunsten der Bundesstraßenverwaltung nach § 52 Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) eingetragen worden …

Die Kosten für die Hinterlegung beim Amtsgericht und Registrierung im Zentralen Testamentsregister

Oft werde ich gefragt - wir die Eheleute XY haben ein handschriftliches gemeinschaftliches Testament gefertigt - und nun. Antrag auf Hinterlegung des Testamentes Mein Rat ist an dieser Stelle: Hinterlegen Sie dieses Testament, da wird es meistens gefunden. Dazu bietet sich die Hinterlegung beim örtlich zuständigen Amtsgericht an …

Verjährung von Erbansprüchen

Der Jahreswechsel ist vorbei und da könnte sich die Frage stellen, ob zum 31. 12. 2015 auch Erbansprüche verjährt sein könnten. Die Antwort lautet ja. Seit dem 1. 1. 2010 gilt die Rechtslage, dass auch erbrechtliche Ansprüche in der Regelverjährungsfrist von drei Jahren verjähren. Hier gilt § 195 BGB: § 195 Regelmäßige Verjährungsfrist Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre …

Unleserliches Testament ist ungültig

Dies hat das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht mit Beschluss vom 16. Juli 2015 zu dem Aktenzeichen 3 Wx 19/15 feststellen müssen: "Kann der Inhalt des vom Erblasser Erklärten seinem Wortlaut nach nicht vollständig aus der handschriftlichen Urkunde entnommen werden, weil diese auch mit sachverständiger Hilfe nicht vollständig lesbar ist, liegt keine formwirksam verlautbarte letztwillige Verfügung vor …

Kostenloses handschriftliches Testament als Muster

Häufig findet sich die Suche nach einem kostenlosen Testament oder einem kostenlosen Testamentsvordruck für ein handschriftliches Testament oder ein Berliner Testament. Nichts einfacher als das - so einen Vordruck kann ich Ihnen liefern: „Mein letzter Wille. Hiermit setze ich, (Ihren Namen einsetzen), geboren am 00 …

Ein notarielles Testament ersetzt den Erbschein

Man kann es seinen Erben schwer oder leicht machen. Als Fachanwalt für Erbrecht kann ich das beurteilen. Schwer macht man es ihnen, wenn man - falls es kein Einzelkind ist und auch sonst keine gravierenden Sachen zu optimieren sind - alles ungeregelt und ungeordnet hinterlässt; frei nach dem Motto: "nach mir die Sintflut" …

Testament – Erbschein? Ein Ablaufplan für den Todesfall

Oft werde ich gefragt, wie denn alles nach dem Tod eines Angehörigen abläuft. Hier dazu ein Ablaufplan, der sich an praktischen Gegebenheiten orientiert. Der Tod wird festgestellt Falls der Todesfall im Haushalt stattfinden sollte, ist zuerst der Notarzt oder Hausarzt zu informieren, damit er den Tod feststellen kann und einen Totenschein ausstellt …

« Vorherige SeiteNächste Seite »