Strafrecht

Rechtsanwältin Berit Sander steht für persönliche und diskrete Strafverteidigung.

Ich vertrete Sie in allen Bereichen des Strafrechts, besonders spezialisiert habe ich mich jedoch auf besondere Themen wie Jugendstrafrecht, Sexualdelikte und Tötungsdelikte.

Strafverteidiger

Eine Frage, die Strafverteidigern für diese Themen häufig gestellt wird, ist: "Wie können Sie nur so jemanden verteidigen?" Das ist eine berechtigte Frage. Und meine Antwort darauf lautet: Es trifft Unschuldige häufiger als man denkt, gerade bei den Sexualdelikten. Außerdem gilt immer der Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ ebenso wie die Unschuldsvermutung, an den ich mich halte.

Ich bin der Meinung, dass jemand, dem solche Delikte vorgeworfen werden, Anspruch auf eine bestmögliche Verteidigung hat, sonst gäbe es das gar nicht im Gesetz. Ich sorge für ein faires Verfahren, an dessen Ende eventuell ein milderes Urteil, Bewährung, Absehen von Strafe trotz Verurteilung oder gar Freispruch steht.

Wenn Ihnen also eine Straftat vorgeworfen wird - egal was - ich vertrete Sie.

Wichtig ist hier eine rechtzeitige Beauftragung meinerseits, damit ich bereits im Ermittlungsverfahren tätig werden kann, um noch einige Weichen zu stellen.

Noch ein Tipp: Ohne Rücksprache mit mir, Ihrem Verteidiger,  sollten Sie zunächst auf gar keinen Fall irgendwelche Angaben zur Sache machen. Geben Sie keine Sachen freiwillig heraus, widersprechen Sie.

Als Anwalt bin ich emphatisch, seriös und professionell. Ich stehe für eine eigene Herangehensweise, die einer besseren Einschätzung des Beschuldigten oder Angeklagten vor der Polizei, Staatsanwaltschaft und vor Gericht dient. Mit meinem selbstsicheren und souveränen Auftreten erwecke ich ein beruhigendes Gefühl.

Pflichtverteidiger

Ein Angeklagter hat unter bestimmten Voraussetzungen auch einen Anspruch auf einen Pflichtverteidiger. Manche denken, so jemanden bekommt man - wie bei Prozesskostenhilfe - wenn man kein oder wenig Geld hat. Aber so etwas gibt es im Strafrecht nicht.

Ein Pflichtverteiger - den der Angeklagte im übrigen frei wählen kann - wird immer dann vom Gericht bestellt, wenn ein Fall der notwendigen Verteidigung vorliegt, § 140 StPO. Das ist immer dann der Fall, wenn es eine schwere Straftat ist, das Verfahren zu einem Berufsverbot führen kann, sich der Beschuldigte in einer Anstalt befindet, zur Vorbereitung einer Unterbringung, ein seh-, hör- oder sprachbehinderter Beschuldigter die Bestellung beantragt oder eine schwierige Sach- und Rechtslage vorliegt.

Zeugenbeistand

Stellen Sie sich vor, Sie haben eine schlimme Straftat beobachtet und sollen nun vor Gericht und in Anwesenheit des Angeklagten alles noch einmal haarklein erzählen. Die erste Frage des Gerichtes ist immer die Abfrage der persönlichen Daten: Wie heißen Sie, wie alt sind Sie, was sind Sie von Beruf. Darauf muss man wahrheitsgemäß antworten.

Nun möchten Sie aber nicht, dass diese Daten dem Angeklagten bekannt werden oder Sie haben Angst, die Befragung ganz allein in der Zeugenbank nicht durchzustehen. Dann kann ich Sie als Zeugenbeistand unterstützen, § 68 b StPO.

Nebenkläger

Ein Rechtsanwalt im Strafrecht ist nicht nur als Verteiger tätig, nein er kann auch als Nebenkläger für die Opfer einer Straftat tätig sein. Wenn man sich der Anklage oder dem Antrag im Sicherungsverfahren anschließen möchte, ist man ein Nebenkläger, § 395 StPO. Und als Nebenkläger kann man sich eines Beistandes - eines Rechtsanwaltes - bedienen, wenn besondere Voraussetzungen vorliegen. Als Nebenkläger und dessen Rechtsanwalt nimmt man regulär an der Hauptverhandlung teil, man kann Fragen und Anträge stellen und so auf den Prozess ein klein wenig Einfluss nehmen.

Sie möchten, dass ich Sie vertrete? Dann nehmen Sie mit meiner Kanzlei Konakt auf.